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Wer setzt auf Linux?
 
 
Die Entwicklung
 
Die Zunahme von Linux-Messen, regional, national und international und die Sonderbereiche auf der Systems mit unternehmensweiten Anwendungen unter Linux zeigen: Linux ist Mainstream.
 
  • Brasiliens Schulen stellen um auf Linux:
     
    "Das brasilianische Bildungsministerium hat auf der Konferenz Fórum Internacional Software Livre (fisl) den Einsatz von Linux und KDE in allen öffentlichen Schulen erläutert. 52 Millionen Schüler sollen so nach Angaben des Ministeriums Zugang zu Rechnern, zum Internet und freien Inhalten erhalten. Dies geschieht im Rahmen des ProInfo-Projektes."
     
    Berichte im Netz:
     
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  • Schulen des Kantons Genf migrieren zu Linux:
     
    www.pro-linux.de/news/2008/12527.html
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  • Brasiliens Staatschef fördert landesweit mit freier Software
     
    Eigeninitiative sowie kulturelle und politische Selbstorganisation
     
     (futurezone.orf.at/tipps/stories/265008)
     
    FLOSS  -  Free Libre Open Source Software
     
      (/futurezone.orf.at/it/stories/265202/)
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  • 23.000 Linux-PCs in philippinischen Schulen  (www.pro-linux.de/news/2008/12258.html)
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  • Erste Linux-Distribution für russische Schulen vorgestellt
     
    Einzelheiten finden Sie hier:
     
      www.pro-linux.de/news/2008/12216.htm)
     
      www.pro-linux.de/news/2008/12255.html
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  • Das Arbeitsamt wählt Linux (22.01.2008)
     
    Die Server Internet-Informationsplätze der Bundesagentur für Arbeit liefen schon seit Jahren unter Linux. Jetzt wurden auch alle 13.000 Arbeitsplätze auf Linux umgestellt.
     
    Die Gründe in Kurzfassung unter   /www.pro-linux.de/news/2008/12229.html
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  • Die 1.100 Schulen der autonomen Kanarischen Inseln stellen ihre 35.000 Rechner auf Linux um mit dem Projekt 'Medusa' (2006)  (www.gobiernodecanarias.org/medusa)
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    Unsere letzten Hinweise liegen schon etwas länger zurück:
     
    Große Unternehmen, Frankreichs Verwaltung, die asiatischen Staaten verwenden Linux auf den Arbeitsplätzen Ihrer Mitarbeiter:
     
    Der Weg auf den Desktop ist gefunden  (derstandard.at/?id=2804063)
     
    Die französische Nationalversammlung wählt Ubuntu-Linux  (www.heise.de/open/news/meldung/86578)
     
    Direkte Links
     
    º München setzt auf Linux !
     
    Indien:  Verschlossene Türen für Bill Gates (20.11.02)
     
    Israel:  Gesetzesinitiative für Open Source (18.10.02)
     
    Norwegen kündigt Microsoft (12.07.02)
     
    Linux für Frankreich (21.06.02)
     
    Der Staat als Vorreiter für Open Source (03.06.02)
     
    Schweiz:  Wilhelm Tux kämpft für freie Software (27.05.02)
     
    Niedersächsische Polizei rüstet auf Linux um (17.04.02)
     
    Bundesrechnungshof fordert Einsatz von Open Source (25.02.02)
     
    Inhaltsübersicht
     
    "Linux in Verwaltung und Behörden" - Das erstes Forum
     
    Chinas Behörden werden MS-freie Zone
     
    China:  Linux wird Standardbetriebssystem
     
    DLGI:  Europäischer Computerführerschein für Linux, KDE und StarOffice
     
    Österreich:  Open Source für Schulen:  Linux soll Berufschancen verbessern
     
    Extremadura:  Linux erobert eine spanische Provinz
     
    Schwäbisch Hall: Stadtverwaltung setzt komplett auf Linux
     
    Deutsche Bank:   Open Source Programme erobern Wirtschaft und öffentlichen Sektor
     
    IT-Riesen stützen Linux-Entwicklung
     
    Sicherheitsbehörden entwicklen Schutzmechanismen für Linux
     
    Frankreich startet Open-Source-Initiative
     
    Largo:  Eine Stadt setzt auf Linux und KDE
     
    Mexiko-City:  Linux soll verwalten  -  Linux in Entwicklungsländern
     
    Verwaltungs-Berufsgenossenschaft zu Linux
     
    Bundesbehörden fordern Linux
     
    Niedersachsen will mehr Open-Source-Software einsetzen
     
     
     
    Foto: Kanzler Schröder mit Tux
     
     
    "Linux in Verwaltung und Behörden" - Das erstes Forum
     
    München/Bonn -Der Behörden Spiegel und IDG World Expo, Veranstalter der LinuxWorld Conference & Expo, führten am 14. Mai 2002 anläßlich der Kongressmesse "Effizienter Staat" im Rathaus Schöneberg erstmals das Forum "Linux in Behörden und Verwaltung" durch.
     
    Open Source ist Investitionsschutz und Kostenbremse zugleich.
     
    Im Pressebericht  ( http://www.suse.de/de/press/press_releases/archive02/linux_forum.html finden Sie differenzierte und belegte Informationen zu den Vorteilen von Linux, u.a. mit Informationen zu:
     
    - Wertarbeit: Eine Betriebssystem-Version für eine Milliarde US-Dollar
     
    - Anwender berichten über Erfahrungen, zum Beispiel:
     
    Auf die Frage aus dem Plenum, ob "seine" Anwender denn die Umstellung der Benutzeroberfläche akzeptiert hätten, erwiderte Bräuner launig: "Der Umstieg von Office 95 auf 0ffice 2000 hat die Mitarbeiter ganz erheblich mehr frustriert als der Umstieg von Microsoft Office auf Star Office".
     
     
    Chinas Behörden werden MS-freie Zone
     
    Quelle:  ComputerZeitung vom 01.09.2003 - Seite 24: Kurz notiert: Verboten
     
     
    Chinas Regierung hat alle Behörden angewiesen, nur noch im eigenen Land entwickelte Software zu verwenden. Damit sollen lokale Entwickler gefördert und die Sicherheit gestärkt werden. Experten sehen darin eher einen Angriff auf die Vormachtstellung von Microsoft auf dem Desktop.
     
     
    DLGI:  Europäischer Computerführerschein für Linux, KDE und StarOffice
     
    Der jüngste Entscheid des Innenministeriums, Behörden-Computer auf das Betriebssystem Linux umzurüsten, stellt einen gewaltigen Meilenstein in der Entwicklung dieses noch jungen Systems dar. Als Gemeinschaftsleistung technischer Freaks gestartet, steigt Linux mittlerweile immer mehr in der Gunst von Anwendern und Unternehmen.
     
    "Die genaue Zahl der Linux Installationen kann nicht ermittelt werden, da es als freies Betriebssystem vom Internet geladen werden kann. Schätzungen gehen von derzeit bis zu 15 Millionen Rechnern weltweit aus, die mit Linux betrieben werden.", berichtet Thomas Michel, Geschäftsführer der DLGI (Dienstleistungsgesellschaft für Informatik). "Auch in Deutschland laufen in den Unternehmen bereits Linux-Pilotprojekte oder wird Linux schon im Geschäftsablauf eingesetzt. Die Entscheidung des Innenministeriums und der Rückhalt durch den IT-Giganten IBM bestärken die Entscheider, auf das Open-Source Programm zu setzen."
     
    Als Reaktion auf diese positive Entwicklung wird der Europäische Computer Führerschein (ECDL) ab Ende August um die Prüfungen Linux und StarOffice erweitert. Der ECDL wurde 1997 ins Leben gerufen, um einen einheitlichen und unabhängigen Standard für den Erwerb und den Beleg von Anwender-Grundkenntnissen zu ermöglichen. Fast zwei Millionen Führerscheine wurden seitdem in Europa ausgestellt. Die aus mehreren Modulen bestehende Zertifizierung beinhaltet neben allgemeinen Bausteinen zu Hardware, Office Anwendungen und Internet.
     
    Ab August wird daneben ein neuer Pfad mit den Modulen Linux und StarOffice angeboten. Dabei wird die SuSe-Version 8.0 Linux KDE 3 und die aktuelle StarOffice Version 6 Prüfungsgegenstand sein.
     
    Für Unternehmen ist so eine hervorragende Möglichkeit gegeben, die durch die Einführung von Linux notwendige Weiterbildung ihrer Mitarbeiter mit dem "neuen" ECDL zu verknüpfen. Die Vorbereitung erfolgt in autorisierten Schulungszentren, kann aber auch Inhouse oder individuell beim Online-Learning erfolgen. Für den Linux-Pfad werden die Test-Programme auf Linux-Rechnern durchführbar sein.
     
    Mit dieser Programmerweiterung belegt die ECDL-Foundation, die in Deutschland durch die DLGI vertreten wird, dass sich dieses Zertifikat kontinuierlich und zeitgleich an die Bedürfnisse und Entwicklungen des Marktes anzupassen in der Lage ist.
     
    Durch das neue Angebot fügt sich wieder ein Puzzleteil zum Thema Linux-Einsatz in Unternehmen dazu.
     
    Zum Hintergrund: Die DLGI mbH - Dienstleistungsgesellschaft für Informatik, ist die Servicegesellschaft der Gesellschaft für Informatik e. V. (GI). Die DLGI wurde 1998 gegründet, um den zunehmenden Fachkräftemangel der IT-Industrie zu begegnen und eine umfassende Medienkompetenz von Anwendern zu erreichen. Als Akkreditierungsagentur für IT-Zertifikate wie den Europäischen Computerführerscheins (ECDL) fokussiert sie die Verbreitung herstellerunabhängiger Qualifikationsnachweise in der Informationstechnologie. DLGI-Geschäftsführer Thomas Michel ist seit Juni 1999 einer der sechs Direktoren des Vorstands der europäischen Dachgesellschaft, der ECDL-Foundation.
     
    Kontakt:
     
    DLGI mbH - Dienstleistungsgesellschaft für Informatik,
     
    Natascha Pilger
     
    Ahrstrasse 45, Wissenschaftszentrum, 53175 Bonn,
     
    Tel.: 0228 - 30 21 57, Fax: 0228 - 30 21 61,
     
    E-Mail: info@ecdl.de URL: www.ecdl.de
     
     
    Open Source für Österreichs Schulen:
     
    Linux soll Berufschancen verbessern
     
    Quellen:
     
    Das Bildungsministerium, IBM Österreich und die Finanzakademie Austria wollen Open Source in Österreichs Schulen einführen.
     
    Sie würden damit "... einen innovativen Schritt in Richtung 'Open Source'- Arbeitsformen in der Informatik und Wissenszertifizierung für Schüler, Studenten und Lehrer setzen", so das Bundesministerium in einer Aussendung.
     
    "Speziell im IT-Bereich, der nach wie vor durch eine unglaubliche Innovationsgeschwindigkeit gekennzeichnet ist, müssen die österreichischen Bildungseinrichtungen und die Wirtschaft eng zusammenarbeiten", erklärte Bildungsministerin Elisabeth Gehrer anlässlich der Präsentation des Zertifikates. Die Schüler erhielten damit ein Zertifikat über einen IT-Bereich, der wegen seines offenen Zugangs vor allem bei jungen Computeranwendern längst zur beliebten Alternative zu kommerziellen Betriebssystemen geworden sei und zugleich eine immer bedeutendere Rolle in der Wirtschaft spiele. Die Linux-Ausbildung verbessere die Berufschancen der Jugendlichen und es würden auch wichtige Qualifikationsanforderungen der Wirtschaft abgedeckt.
     
    "Durch die optimale Vorbereitung auf die gängigen Herausforderungen insbesondere im Bereich der Server-Konfiguration werden mit einer fundierten Linux-Ausbildung nicht nur die Berufschancen der Jugendlichen weiter verbessert, sondern es werden auch wichtige Qualifikationsanforderungen der Wirtschaft abgedeckt", so die Ministeriumsaussendung.
     
    "Linux ist das Stichwort für weltweite Fachkommunikation geworden und gibt allen Nutzern die Möglichkeit, Software ohne hohe Lizenzkosten zu verwenden und auch weiterentwickeln zu können."
     
    Mit einem Paket von Lehrerschulungen, Schüler-Installationspartys und Empfehlungen für Open-Source-Produkte soll die Nutzung von Betriebssystemen [Linux], Office-Software [Staroffice, Openoffice] bis hin zu lizenzgebührenfrei verwendbaren Lernplattformen gefördert werden.
     
     
    Linux erobert eine spanische Provinz
     
    Quellen:
     
    Die südwestspanische Region Extremadura möchte Bill Gates die Stirn bieten. Der Universitätsprofessor Luis Millán Vázquez de Miguel macht mit Geldern der Regionalregierung Werbung für Linux. Sein Department hat unter dem Namen "LinEx" eine CD-ROM verlegt. Darauf befinden sich neben dem Betriebssystem auch die wichtigsten Anwendungen, wie Büroprogramme, ein Browser, E-Mail-Client und Multimedia-Software. Das Projekt "LinEX" kostete bisher 180.000 Euro. "Wenn Microsoft nicht großzügiger mit seinen Quellcodes umgeht und sie noch mehr öffnet, werden die Menschen irgendwann aufhören, diese Produkte zu nutzen, und Microsoft wird verschwinden", ist sich Vázquez de Miguel sicher. Er hat mittlerweile bereits 10.000 PCs in der regionalen Verwaltung umgestellt. Im nächsten Jahr sollen weitere 100.000 Computer folgen. Außerdem sollen 150.000 LinEX-CDs kostenlos unters Volk gebracht werden - letzten Monat war sie einer der wichtigen spanischen Computerzeitschriften beigelegt. Unter www.linEX.org kann das komplette Paket heruntergeladen werden. Vázquez de Miguel hofft, dass die Initiative auch Computerindustrie in den armen Südwesten locken wird.  mail@reiner-wandler.de
     
     
    Stadtverwaltung Schwäbisch Hall setzt komplett auf Linux
     
    Weitere Quellen:
     
    Nürnberg, 26.11.2002 - Die Stadtverwaltung Schwäbisch Hall hat sich für den Aufbau einer vollständig linux-basierten IT- Infrastruktur entschieden. Durch den Einsatz von SuSE Linux auf Servern und Desktop-PCs wird eine vorhandene Windows-Infrastruktur abgelöst. Das Einsparpotential durch diese Lösung liegt im sechsstelligen Euro-Bereich und trägt maßgeblich zur Entlastung des Haushalts der 36.000 Einwohner zählenden Kommune bei. Das Projekt wird unter dem im Juni 2002 von Otto Schily und dem Bundesinnenministerium (BMI) vorgestellten Rahmenvertrag zur Einführung von Linux in der öffentlichen Verwaltung realisiert.
     
    Hermann-Josef Pelgrim, Oberbürgermeister der württembergischen Stadt Schwäbisch Hall, erläutert die Entscheidung der Stadtverwaltung: "Für mich gibt es drei Gründe, um auf Linux zu setzen. Erstens erwarte ich eine deutliche Kostenreduktion unserer Ausgaben im IT-Bereich durch die Senkung der Software-Lizenz- Gebühren. Damit soll ein Beitrag zur Konsolidierung unseres kommunalen Haushalts erreicht werden. Zweitens soll unsere IT- Struktur sicherer werden; die Fachleute stellen Linux in dieser Hinsicht hervorragende Noten aus. Drittens setzen wir auf offene Standards, die eine Wahlfreiheit bei den technischen Angeboten sicher stellen."
     
    Eingebunden in das Projekt ist auch ein umfangreiches Servicekonzept, das die Eröffnung eines Linux-Kompetenz-Centers in der Stadtverwaltung vorsieht. Dieses dient in der ersten Ausbaustufe zur Schulung und Information der Mitarbeiter, in weiteren Schritten auch zur Nutzung durch örtliche Schulen, Krankenhäuser und die Öffentlichkeit, um die Potentiale von Linux- Lösungen möglichst weiten Teilen zugänglich zu machen. Darüber hinaus sind auch der Aufbau einer Hotline für die Mitarbeiter, zielgruppengenaue Schulungen zu Linux und Beratungsangebote für die Auswahl und Umsetzung von weiteren linux-basierten Anwendungen vorgesehen.
     
     
    Open Source Programme erobern Wirtschaft und öffentlichen Sektor:   Free software, big business?
     
    Eine Analyse der Research-Abteilung der Deutschen Bank -
     
    Herunterzuladen als .pdf-Datei unter Free software, big business?.
     
     
     
    China:  Linux wird Standardbetriebssystem
     
    Quellen + weitere Informationen
     
    Nun scheint Linux in China neu an Fahrt zu gewinnen: Die Regierung setzt auf die Distribution Chinese 2000 als Standard-Betriebssystem in China (Quelle: Taiwan Economic News). Als Grund für diese Entscheidung werden nicht nur technologische Beweggründe angegeben, sondern durchaus auch politische. Der WTO-Beitritt von China letztes Jahr hat zur Folge, daß die chinesische Regierung als Auflage verstärkt gegen Raubkopien und Plagiate vorgeht. Dies hat zur Folge haben, dass ein Lizenzierungsdruck für die Umlauf befindliche MS-Software entstanden ist.
     
    Die Entscheidung hin zu Linux und weg von MS-basierender Software könnte dem Software-Giganten Microsoft den Weg zu einem der größten IT-Wachstumsmärkte verschließen oder zumindest erheblich erschweren. So wurde bereits dieses Jahr ein Großauftrag der Stadt Peking an den Linux-Distributor Red Flag Software vergeben und nicht an den Mitbewerber Microsoft.
     
     
    IT-Riesen stützen Linux-Entwicklung
     
    Quellen:
     
  • IBM, NEC, Intel, SGI, Dell und Hewlett-Packard bauen Linux-Center,
     
    damit die Open-Source-Entwickler Zugang zu High-End-Geräten haben
  •  
  • Mehrere Dollarmillionen jährlich für Betrieb
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  • Open Source wird immer wichtiger
  •  
     
    Das freie Betriebssystem Linux entwickelt sich immer mehr zu einem Hauptfaktor im IT-Geschäft: Die Computerriesen IBM, NEC, Intel, SGI, Dell Computer und Hewlett-Packard haben sich zusammengeschlossen und ein Linux-Labor in Jänner in Portland, Oregon errichtet.
     
    Dort stellen sie ihre High-End-Server der Gemeinschaft zur Verfügung, um die Linux-Entwicklung auf Maschinen mit mehr als 32 Prozessoren voranzutreiben. Die meisten Programmierer hatten bisher keinen Zugang zu derartigen Geräten.
     
    Das Labor, in das die Unternehmen mehrere Millionen USD jährlich stecken, soll das nun ändern. Es wird sowohl vor Ort als auch per Internet betretbar sein. Vier große Linux-Distributoren - Red Hat, SuSE, TurboLinux und Caldera - kooperieren dazu mit den oben genannten Hardwaregiganten. Dazu kommen VA Linux System, Linuxcare und LynuxWorks.
     
    Es ist geplant, derartige Linux-Laboratorien an verschiedenen Orten zu errichten. Das Labor in Oregon wird von einer unabhängigen Person geleitet werden und ein Board haben, das Entscheidungen fällt.
     
    Intel sucht nun in Europa nach einem Standort für ein weiteres Linux-Forschungszentrum.
     
     
    Sicherheitsbehörden entwicklen Schutzmechanismen für Linux
     
    Quellen:
     
    ComputerZeitung vom 18.1.2000
     
    Die NSA, die amerikanische Sicherheitsbehörde National Security Agency entwickeln für die Linuxkernel ab 2.4 Schutzmechanismen und machen sie unter der GNU General Public License öffentlich zugänglich. Ein Prototyp wurde schon veröffentlicht.
     
     
    Frankreich startet Open-Source-Initiative
     
    Quellen:
     
     
    Das Open-Source-Betriebssystem Linux kann einen Achtungserfolg in Frankreich verbuchen. Die nationale Behörde für die IuK-Technik der staatlichen Verwaltungen, Atica, hat alle Anwender in ihrem Bereich aufgefordert, die Alternativ-Software einzusetzen, um Kosten zu sparen. Zum ersten Mal erhält das von dem Finnen Linus Torvalds initiierte Projekt eine solche Fürsprache von regierungsamtlicher Seite.
     
    Linux sei billiger und sicherer als kommerzielle Produkte, heißt es in der Empfehlung aus Paris. Außerdem könne durch offene Standards die reibungslose Zusammenarbeit verschiedenster Regierungsstellen gewährleistet werden.
     
    Eine weitere Begründung für Linux lässt aufhorchen: Die Bürger würden mehr Vertrauen ins E-Government fassen, wenn dort offene Standards praktiziert würden, heißt es in Paris. Momentan sei das Misstrauen bei Bürgern wie auch Unternehmen gegenüber dem elektronischen Austausch von Daten groß. Erst wenn es auf beiden Seiten offene Standards gebe, könne jeder überprüfen, welche Daten übertragen werden, so die Begründung.
     
    Außerdem wolle man eine Dezentralisierung der Softwareindustrie fördern. Aufträge für spezielle Projekte der Verwaltung könnten auf der Basis von Linux auch an kleine inländische Unternehmen vergeben werden. Frankreich spricht sich damit explizit gegen "eine konzentrierte Softwareentwicklung" aus, die dazu neige "proprietäre Produkte" auf den Markt zu bringen.
     
    In der Bundesrepublik beraten die Fraktionen der Bundestagsparteien momentan darüber, in welcher Form ein vernetztes Arbeiten der Abgeordneten unter Linux möglich ist. Die Systemhäuser, die Linux-Installationen und -Support anbieten erhoffen sich davon einen Ausschlag gebenden Imagegewinn.
     
     
    Eine Stadt setzt auf Linux und KDE
     
    Quellen:
     
     
    www.newsforge.com/article.pl?sid=01/08/10/1441239&mode=thread
     
    Die Stadt Largo in Florida hat ihre Verwaltung (immerhin 400 Rechner) auf Linux und KDE umgestellt. Ein Bericht darüber unter der Überschrift "Secretaries use Linux, taxpayers save millions" findet sich bei:
     
     
    Linux soll Mexiko-City verwalten  -  Linux in Entwicklungsländern
     
    Quellen:
     
    Die Stadtverwaltung von Mexiko-City will ihre Rechner in Zukunft statt mit Windows unter dem Betriebssystem Linux laufen lassen und das dadurch eingesparte Geld in Sozialprogramme investieren. Das bestätigte jetzt der technische Direktor der Stadt, José Barberán, gegenüber der mexikanischen Tageszeitung Reforma. "Das spart uns Millionen von Dollars, die meiner Meinung nach völlig unnötigerweise für Software ausgegeben werden".
     
    . . .
     
    Entwicklungsexperten proklamieren schon seit längerer Zeit, daß die technologische Zukunft in Lateinamerika von frei erhältlicher Software und von Hardware-Spenden aus den Industrienationen bestimmt wird. So könnte Open Source-Software vielen Entwicklungsländern helfen, nicht zu den "Microsoft client states" zu gehören, indem sie ihre eigenen Anwendungen programmieren, meint Gary Chapman, Direktor des 21st Century Projektes an der Universität von Texas, Austin. "Das spart nicht nur Geld, sondern eröffnet auch die Möglichkeit, einen eigenen Softwaremarkt im Land aufzubauen, und nicht ständig das Geld für teure Programme in die USA zu überweisen." Die Linux-Befürworter hoffen daher auch, daß sich das alternative Betriebssystem auf allen Regierungsebenen Mexikos durchsetzen möge, wo zur Zeit noch die meisten Computer mit Windows arbeiten.
     
    Die Windows-Front bröckelt aber nicht nur in Südamerika oder Afrika. So hat in China das Pekinger Softwarehouse RedFlag mit dem auf Linux basierenden Betriebssystem "Computer 2000" eine kostengünstige Alternative zum Windows-Monopol vorgestellt, das für die meisten Nutzer auf dem chinesischen Markt unerschwinglich ist. (Andreas Grote) / (wst/c't)
     
     
    Verwaltungs-Berufsgenossenschaft zu Linux
     
    In der Ausgabe 4/2000 des Sicherheits-Reports der VBG heißt es auf Seite 5:
     
    Linux oder Windows:
     
    ...
     
    Wer Windows NT mit den dafür vorsehenen Tools administriert, und möglicheweise per "Remote-Control"-Software bedient hat, wird Linux auf Anhieb als Offenbarung empfinden. Linuxsysteme können losgelöst von allen Bandbreitenproblemen über Ländergrenzen und Kontinente hinweg administriet werden.
     
    Mit ein Grund, warum sich das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft für dieses offene Computersystem entscheiden hat ... . Ebenso haben sich die Mitgliedstaaten der EU für dieses lizenzfreie und verbraucherfreundliche Betriebssystem deutlich ausgesprochen und werden Fördermittel für die weitere Entwicklung Linux zgute kommen lassen.
     
     
    Bundesbehörden fordern Linux
     
    Quellen:
     
    ComputerZeitung vom 31.8.2000, Seite 14
     
    Aus Kostengründen und aus Sicherheitserwägungen setzen sich Regierungsberater für den Einsatz von Opensource-Systemen in Behörden ein. Die Grundentscheidung für Linux als ... Microsoft-Alternative steht, ...
     
    In einem Gutachten hat sich die Koordinierungs- und Beratungsstelle der Bundesregierung (Kbst) für Informationstechnik für den Einsatz von Opensource-Software in der Bundesverwaltung ausgesprochen.
     
    Wegfallende Lizenzkosten sind nicht der einzige Vorteil, den die Kbst bei Opensource-Software ausgemacht hat: Linux schone die Hardwareressourcen, deshalb könnten damit die vorhandenen Rechner wesentlich länger genutzt werden.
     
     
    Niedersachsen will mehr Open-Source-Software einsetzen
     
    Quellen:
     
    In Niedersachsens Landesverwaltung soll der Einsatz von Open-Source-Software ausgebaut werden, bestätigte das Finanzministerium des Bundeslandes auf Anfrage von c't. Anlässlich einer kleinen Anfrage der Abgeordneten Rebecca Harms von Bündnis 90/Die Grünen im Landtag hieß es, das Land setze im Bereich Internet und Intranet "konsequent" auf Linux.
     

     
    Ergänzende Hinweise bitte an:    Hans-Josef Heck     -  hjh"@antispam at"mail.fsub.de
     
     
     
     
    Quellen: