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Cobukas - Dokumentation zur Portierung

 
 

Verbuchen der Umsatzsteuer
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    Hinweis:
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    Im normalen wie fachlichen Sprachgebrauch wird der Bezeichner
    'Umsatzsteuersteuer' in zwei verwandten Bedeutungen benutzt:

      Im weiteren Sinne wird damit das bezeichnet, was besteuert wird,
      nämlich der Umsatz (= die Besteuerungsgrundlage).

      Im engeren Sinne ist damit der Steuerbetrag gemeint, den
      wir vom Kunden fordern und dem Finanzamt schulden = Passivkonto

      Den Betrag, den wir an unsere Lieferanten zahlen und vom
      Finanzamt fordern = Aktivkonto bezeichnen wir als "Vorsteuer".


1.

In der Cobukas-Originalversion werden - wenn in einem Beleg mehrere
Umsatzsteuer/Vorsteuer-Beträge vorkommen - diese Beträge in einer
Umsatzsteuerposition zusammengefasst. 

In dieser Cobukasversion erfolgt keine Zusammenfassung mehr: Jeder
USt/VSt-Betrag wird verbucht. Das hat zwei Vorteile:

 - Die Buchführung entspricht dem Originalbeleg.
 - Die Programmierung ist wesentlich einfacher.


2.

Jeder zu verbuchende Betrag, der USt/VSt enthält, erfordert eine weitere leere
Zeile geben.

  Um eine stringente Handhabung und Kontrolle der USt/VSt zu haben,
  wird immer die nachfolgende Zeile für den Steuerbetrag verwendet.

Wenn USt/VSt zu berücksichtigen ist (UStKennziffer!), muss
geprüft werden, ob es noch eine ein freie Zeile gibt. 

  Ist die nachfolgende Zeile nicht frei,
  dann muss eine freie Zeile nach oben getauscht werden (Zeilentausch).
  Dafür muss es eine freie Zeile auch geben.
  Dies soll die letzte Zeile sein, damit der Programmcode klein gehalten wird.

  Wenn weder die nächste noch die letzte Belegzeile frei sind, dann gibt es
  eine Fehlermeldung:
    - Gibt es noch freie Zeilen, dann müssen die per (F9) nach unten abgesenkt
      werden.
   - Gibt es keine freie Zeilen mehr, dann müssen Zeilen geschaffen werden
     oder die Buchung in einen anderen Beleg verlagert werden.

Die Prüfung müsste logischerweise mit Betreten des Betragfeldes stattfinden.
Die Programmierung ist aber wesentlich einfacher und bleibt durchschaubarer,
wenn die Prüfung erst am Beginn der Verarbeitung des Betrages erfolgt Man kann
dies auch damit rechtfertigen, dass in den seltesten Fällen keine Zeile mehr
frei ist und dies schließlich auch schon vorher auf dem Bildschirm erkennbar
ist.



3.

Umsatzsteuer und Vorsteuer werden unterschiedlich strikt gehandhabt:

  Missverständlich wird hier jetzt der Bezeichner 'Umsatzsteuerkennziffer',
  weil er sich hier sowohl auf die Umsatzsteuer als auch auf die Vorsteuer
  bezieht, die Bedeutung von "Umsatzsteuer" also ständig wechselt.

Zu einer 'U'-relevanten UStKennziffer gehört immer nur ein
Umsatzsteuerkonto und umgekehrt:  Zu einem Umsatzsteuerkonto gehört nur eine
'U'-relevante Umsatzsteuerkennziffer.

  Dies muss sein, weil der umsatzsteuerpflichtige Ertrag vom Finanzamt
  verprobt wird:  Ertäge zu 16% x 16% = Umsatzsteuerbetrag
  
  Im Gegensatz zur bisherigen Implementierung in Cobukas ist es deshalb bei
  der Erträgen mit Umsatzsteuer nicht zulässig, dass die Kennziffer geändert
  werden darf!!!

    Das schon programmierte Angebot setUkz ist außer Kraft zu setzen.

Für die Vorsteuer wird im allgemeinen nur ein Vorsteuerkonto geführt.
Die unterschiedlichen Vorsteuersätze (16%, 7%) werden auf diesem Konto
erfasst.

  Zweckmäßig ist auch, wenn aus einer Rechnung mit Vorsteuer die einzelnen
  Rechnungspositionen ohne Vorsteuer, also netto, gebucht werden können und
  die in der Rechnung ausgewiesene Vorsteuer separat/selbständig erfasst
  werden kann.

  Zweckmäßig ist dies, weil die verschiedenen Rechnungspositionen oft auf
  unterschiedlichen Konten erfasst werden und in der Rechnung selbst netto
  ausgewiesen sind.