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C O B U K A S   -   Bedienungsanleitung

 
CC-logo  Hans-Josef.Heck  (wo)  wissenschaffen-und-handeln.de


       Letzte Änderungen   17.09.2010 (Vers.1.05)

       Vorige Änderungen   01.08.2010 (Vers.1.04)
       Vorige Änderungen   18.07.2010 (Vers.1.03)
       Vorige Änderungen   07.07.2010 (Vers.1.02)
       Vorige Änderungen   12.12.2009 (Vers.1.00)
       Vorige Änderungen   05.12.2009 (Vers.0.95)
       Vorige Änderungen   29.01.2007 (Vers.0.94)

       Eingestellt am      19.09.2006

  
 
 
Inhaltsübersicht

Vorwort

 
Für alle, die Cobukas schon lange kennen:  Es gibt kleinere Änderungen in der Bedienung. Deshalb ist es auch für diese Benutzergruppe wichtig, diese Anleitung aufmerksam zu lesen.
 
Das Programm bietet keine Einnahmen-Ausgaben-Überschussrechnung mehr an, sondern nur Doppelte Buchführung. Auch die Offene-Posten-Verwaltung und die Kosten-und-Leistungsrechnung sind nicht implementiert.
 
Für alle, für die dieses Programm neu ist, gibt es am Ende ein Kapitel "Zum Kernverständnis von Cobukas".
 
Und für alle, für die Ziele der Buchführung und die Technik der Doppelten Buchführung Neuland sind, eine kleine Einführung.

Nutzungsbedingungen

 
Dieses Programm steht unter der GPL, der General Public Licence.
 
Es steht jedem frei, dieses Programm zu nutzen. Dies setzt aber voraus, dass der Nutzer auf jegliche Ansprüche gegen die Entwickler und Portierer verzichtet. Diese übernehmen keinerlei Gewähr für irgendetwas.

Herunterladen, Installation und Konfiguration

 
 
1.  Bedienungsanleitung ausdrucken
 
Diese Bedienungsanleitung lassen Sie sich am besten ausdrucken. Hier.
 
Sie finden diese auch auf unserem FTP-Server im Verzeichnis 'cobukas/doku'. Die Ausgabe erfordert aber spezielle CSS-Dateien. (Auch diese können Sie herunterladen, wenn Sie wollen. Hinweise dazu im Bereich ->Wissen ->IT-Wissen ->HTML-Seiten ...)
 
 
2. Dateien vom Server holen
 
Welche Dateien Sie herunterladen können, erfahren Sie in den nächsten beiden Abschnitten. Die Adresse ist: ftp//fsub.schule.de/pub/fsub/cobukas. (Achtung: NICHT: ../pub/cobukas).
 
Wie Sie die Dateien von unserem FTP-Server holen können, haben wir unter dieser Adresse  (../../../unterstuetz/holen.htm) beschrieben.
 
 
3. Programme kopieren
 
Starten Sie Ihr ftp-Programm und wählen Sie ein Verzeichnis, das in der PATH-Variablen enthalten ist.
 
Vielleicht: /usr/local/bin?
 
'echo $PATH' ('echo %PATH%' - unter Windows) zeigt Ihnen alle Verzeichnisse an, die in Frage kommen.
 
Gehen Sie auf unserem FTP-Server in das Verzeichnis 'cobukas/bin' oder - für Windows - in das Verzeichnis 'cobukas-windows'. Von dort kopieren Sie die folgenden ausführbaren Dateien:
 
cbk / cbk.exe (für Windows)
 
Das Cobukas-Programm
 
startcbk1
 
Scriptprogramm zum Setzen der Umgebungsvariablen und zum Starten von 'cbk' beziehungsweise 'cbk.exe'.
 
Es ist unter Linux nur dann erforderlich, wenn die Unterverzeichnisse 'configSYS' und/oder 'configPAR1' nicht im Buchführungsverzeichnis liegen.
 
Unter Windows muss in 'startcbk1' das Arbeitsverzeichnis ('PWD') als Umgebungsvariable gesetzt werden. Deshalb muss der erste Aufruf von Cobukas unter Windows immer über 'startcbk1' erfolgen. Wenn man danach das Arbeitsverzeichnis nicht wechselt, kann man Cobukas im weiteren Verlauf der Sitzung einfacher mit 'cbk' aufrufen.
 
p2i
 
Scriptprogramm, das vom DOS-Zeichensatz in den Linux-Zeichensatz umsetzt.
 
rbrj (read-buch-write-jour)
 
Das Datumsformat hat sich geändert. Deshalb müssen die Dateien vom Typ 'cbk3buch' umgesetzt werden. Dabei wird auch der Dateiname geändert in 'cbk3jour'.
 
 
4.  Verzeichnisse einrichten
 
a)   Richten Sie ein 'Buchführungsverzeichnis' ein. Ort und Name sind beliebig. Beispiel:  '/home/buchen'.
 
b)   Richten Sie dann in diesem Buchführungsverzeichnis folgende Unterverzeichnisse ein:  'daten', 'ausw', 'vorlagen' sowie 'configSYS' und 'configPAR1'.
 
Die beiden Verzeichnisse 'configSYS' und 'configPAR1 mit den Konfigurationsdateien müssen nicht im Buchführungsverzeichnis liegen, sondern können sich auch an anderer Stelle befinden. Dann müssen aber die entsprechenden Umgebungsvariablen 'CBKSYSCONFIG' und 'CBKPARCONFIG' in einer Startupdatei gesetzt werden (Erläuterungen folgen).
 
c)   Sie können in diesen Verzeichnissen die Buchführung für mehrere Mandanten parallel führen, zum Beispiel für einen Verein, für eine Hausverwaltung, für einen Freiberufler, für einen Klein-Gewerbetreibenden oder für Ihren Privathaushalt.
 
d)   Kopieren Sie von unserem FTP-Server aus 'cobukas/daten' in das Verzeichnis 'daten' mindestens die Dateien:
 
cbk3jour.000
 
cbk3plan.000
 
cbk3ausw.000
 
Sie können weitere Datensätze herunterladen, zum Beispiel 'L30', um Ansichtsmaterial zur Verfügung zu haben.
 
Ein Datensatz besteht immer aus drei Dateien, nämlich dem Journal (mit den eigentlichen Buchungen), dem Kontenplan und den Auswertungsanweisungen.
 
Der 'Kennung' des Benutzers ist in diesem Falle '000'.
 
Diese Dateien sind praktisch leer. Nur 'cbk3plan.000' enthält drei Zeilen über Umsatz- und Vorsteuersätze, allerdings noch ohne die zugehörigen Kontennummern.
 
Hinweis: Die drei Cobukas-Dateien werden alle in 'Klarschrift' geführt. Deshalb ist es möglich,
 
die Dateien mit einem Programm wie 'grep' zu durchsuchen, was oft sehr hilfreich ist;
 
die Dateien mit einem Editor zu verändern. Dabei ist aber größte Sorgfalt geboten, damit das Dateiformat nicht beschädigt wird. Sie sollten vorher auf jeden Fall eine Sicherungskopie anfertigen.
 
Praktisch ist dies vielleicht, um die Anfangsbestände von Aktiva und Passiva nach dem Einrichten eines neuen Benutzers einzugeben.
 
mit einem kleinen Emacsskript einen Kontenausdruck - als Datei natürlich - so zu transformieren, dass diese von einer Tabellenkalkulation eingelesen werden kann.
 
e)   Kopieren Sie von unserem FTP-Server
 
in Ihr Buchführungsverzeichnis oder an die Stelle, die Sie wünschen. Im letzteren Falle müssen die entsprechenden beiden Umgebungsvariablen gesetzt werden (Erläuterungen folgen).
 
Wenn die Parameter eines Benutzers unterschiedlich sind, müssen Sie für 'cobukas.par' ein eigenes Verzeichniss einrichten, zum Beispiel 'configPAR2'. Der Name der Parameterdatei 'cobukas.par' bleibt immer gleich. Sie müssen dann auch eine eigene Startupdatei erzeugen, zum Beispiel 'startcbk2', und dort die entsprechende Umgebungsvariable setzen (Erläuterungen folgen).
 
f)   Richten Sie in Ihrem Verzeichnis '/home/buchen/ausw' ein Unterverzeichnis 'L30' ein, wenn Sie mit dem Datensatz 'L30' experimentieren wollen. (Groß-Klein-Schreibung beachten!)
 
Das heißt also:  Sie müssen für jeden Benutzer, hier 'L30', ein namensgleiches Unterverzeichnis einrichten, um die Auswertungen dort abspeichern zu können. Direktes Drucken ist nicht möglich.
 
 
5. Startupdatei 'startcbk1' konfigurieren
 
Cobukas geht davon aus, dass das Arbeitsverzeichnis auch das Buchführungsverzeichnis ist. Deshalb müssen Sie vor dem Aufruf von Cobukas immer erst in das Buchführungsverzeichnis wechseln. Cobukas liest die Umgebungsvariable 'PWD'. Die ist bei Linux standardmäßig in der Umgebung, bei Windows muss diese noch in die Umgebung gesetzt werden. Deshalb muss der erste Aufruf von Cobukas unter Windows immer über eine Startupdatei erfolgen. Dabei wird das Arbeitsverzeichnis '%CD%' der Variablen 'PWD' zugeordnet und in diese dann in die Umgebung eingesetzt werden.
 
Unerlässlich ist eine Startupdatei unter Linux nur, wenn
 
Die Startupdatei 'startcbk1' hat unter Linux folgendes Aussehen:
 

        #export CBKSYSCONFIG=/.../.../configSYS
        #export CBKPARCONFIG=/.../.../configPAR1

        cbk

    
 
Die Startupdatei 'startcbk1' hat unter Windows etwa folgendes Aussehen:
 

        REM SET CBKSYSCONFIG=C:\...\...\configSYS
        REM SET CBKPARCONFIG=C:\...\...\configPAR1

        set PWD=%CD%
        cbk

    
 
Die Umgebungsvariable CBKSYSCONFIG gibt an, wo die Bildschirmmasken zu finden sind, CBKPARCONFIG, wo die Parameterdatei 'cobukas.par' liegt. Werden keine Werte gesetzt, dann nimmt Cobukas an, dass sich diese beiden Unterverzeichnisse in Ihrem Buchführungsverzeichnis (z.B.: '/home/buchen') befinden.

Starten des Programms

 
Gestartet wird Cobukas in einem Terminalfenster (Windows: 'Eingabeaufforderung'). Sie müssen zunächst in das Buchführungsverzeichnis wechseln. Unter Linux starten Sie normalerweise mit
 
cbk
 
unter Windows beim ersten Aufruf mit
 
startcbk1
 
danach ebenfalls mit
 
cbk
 
Das Terminalfenster muss mindestens 80 Zeichen breit sein. Es werden mehr als 25 Zeilen benötigt (altes DOS-Maß). Die Anzahl der Zeilen ist überall gleich, bis auf die Auswertungen von Aktiva, Passiva und GuV. Dort wird - auch auf dem Bildschirm - die gesamte Auswertung ausgegeben. Je höher Ihr Fenster, um so besser. Vor allem die GuV-Auswertung kann lang sein.
 
Die Konsole unter Linux kann man über "Einstellungen" konfigurieren. Zwei Parameter sind wichtig:
 
1. Es muss eine Linux-Konsole sein, weil nur dann alle Funktionstasten funktionieren - und die werden auch alle gebraucht.
 
2. Die Zeichencodierung ist auf 'ISO-8859-1' zu setzen.
 
Die Eingabeaufforderung unter Windows funktionierte auf Anhieb problemlos.
 
Nach dem Start befinden Sie sich sofort in der Benutzerauswahl. Die Auswahl eines anderen Benutzers ist nur über den Neustart des Programmes möglich.

Benutzerauswahl

 
Cobukas erkennt die Benutzer anhand der vorhandenen Dateien.
 
 
 
Neu ist das Sortieren nach Zeit: Die jüngsten Dateien stehen dann ganz oben (Voreinstellung). Die Benutzerauswahl zeigt
 
das Datum der Journaldatei (neu),
 
die Kennung des Benutzers und
 
den Namen des Benutzers.
 
Nach jedem Merkmal kann sortiert werden. Die Voreinstellung:
 
Der Benutzer, dessen Journal zuletzt geändert wurde, steht in der ersten Zeile.

Das Hauptmenue

 
Nach der Auswahl des Benutzers erscheint das Hauptmenü.
 
 
 
Cobukas ist funktional sehr klar strukturiert: Auf der obersten Ebene (Hauptmenü) gibt es die drei Funktionen, die Sie hier im Bild sehen. Sie sind auch in funktionaler Folge angeordnet: Einrichten - Buchen - Auswerten.

Bedienungshinweise

 
Der Bildschirm ist in drei Funktionsbereiche aufgeteilt (von oben nach unten):
 
Der Kommunikationsteil besteht aus drei Zeilen (von oben nach unten):
 
     -  Aufforderungszeile (schwarz):  Bitte treffen Sie Ihre Wahl.
 
     -  Infozeile
 
          - rot = Ernsthaftes Problem (Systemfehler) - Programmabbruch meist erforderlich
 
                       Mit der Taste ESC kann ein Abbruch erzwungen werden.
 
          -  blau  =  Info: Rückmeldung, Bestätigung
 
          -  magenta  =  So geht das nicht!
 
     -  Funktionstastenzeile (grau):  Welche Funktionen sind aktuell verfügbar.
 
 
Cobukas arbeitet mit drei Dateien, nämlich
 
 
Die Benutzerführung dürfte selbsterklärend sein. Wenn Ihnen dies nicht so erscheint, bitten wir um Hinweise.
 
 
Die Funktionstasten haben folgende Bedeutung:


    (F12)  -  Fertig, Abspeichern, Zurück (ganz rechte Funktionstaste)

    (F1)   -  Neu, Anlegen (ganz linke Funktionstaste)

    (F2)   -  Ändern

    (F3)   -  Löschen

    (F4)   -  Drucken:  Ausgabe in das Verzeichnis '../ausw/<kng>'

    (F5)   -  Holen:  Belegvorlage aus dem Verzeichnis '../vorlagen'

    (ESC)  -  Abbruch, alte Werte bleiben erhalten

    (RET)  -  Auswahl dieses Elements (grün unterlegt)  -oder-
              Eingabe beendet, weiter zum nächsten Element

  
 
Die Bedeutung der Funktionstasten hat sich gegenüber dem Original leicht verändert. Insbesondere


     (ESC) ->(F12), sofern nicht wirklich Abbruch

     (F2)  ->(F12)

     (F1)  -> Anlegen, Einrichten, Neu (Keine Hilfetexte mehr)


  

Verwalten Stammdaten

 
 
 
Nach Änderung der Stammdaten werden diese automatisch abgespeichert und neu eingelesen.

1.  Verwalten Journal

 
In diesem Bereich gibt es bisher nur eine Funktion:
 
 
1.  Buchungsjahr fixieren
 
 
 
Diese Funktion ist neu:  Wenn man das Buchungsjahr fixiert, kann man bei der Eingabe des Belegdatums das Buchungsjahr nicht mehr (aus Versehen) ändern.
 
Ein Jahreszahl kann nur gesetzt werden,
 
  -  wenn es noch keine Belege gibt (jour^.anzZeilenBuch := 0) oder
 
  -  die Jahreszahlen des ersten und des letzten Beleges identisch sind.
 
Das Buchungsjahr wird in der zweiten Zeile der Journaldatei festgehalten:
 
          0  =  Buchungsjahr nicht festgelegt, das heißt, Buchungen für mehrere
 
                   Jahre sind möglich
 
  2001  = Jahreszahl: Buchungen sind nur für dieses Jahr möglich

2.  Verwalten Kontenplan

 
 
 
 
1.  Auswertungspositionen zuordnen
 
 
 
Der Gewinn oder der Verlust, der durch die Gewinn- und Verlustrechnung ermittelt wird, muss
 
 
2.  Umsatzsteuerkonten zuordnen
 
 
 
Für die automatische Berechnung und Verrechnung der Vorsteuer und der Umsatzsteuer muss dem Konto bekannt sein,
 
ob es sich um Umsatz- oder Vorsteuer handelt,
 
wie hoch der Steuersatz ist und
 
auf welches Konto der Steuerbetrag gebucht werden soll.
 
Diese drei Angaben werden in einer Zeile zusammengefasst. Diese Zeilen werden vom Programm durchnummeriert. Diese Nummer ist die Kennziffer, die als Umsatzsteuerkennziffer/Vorsteuerkennziffer beim Konto angegeben wird.
 
Diese Zeilen dürfen daher auf keinen Fall jemals vertauscht werden!
 
Sinnvoll wäre, wenn die Kennziffer mit der Infozeile festverbunden wäre. Aus Kompatibilätsgründen mit den alten Datenbeständen ist diese Veränderung nicht in das Programm aufgenommen worden.
 
Da die Umsatzsteuer verprobt werden muss, muss jedes Ertragskonto mit einem und nur einem Umsatzsteuer-Paramtersatz fest verbunden sein. Das Konto, dass diese Umsatzsteuer erfasst, darf es nur einmal geben. Dann werden alle Umsatzsteuerbeträge auf diesem Konto gesammelt. In der GuV sind die entsprechenden Ertragskonten in einer Position zusammenzufassen. Deshalb:
 
In der Spalte "Wahl des USt-/VSt-Satzes" kann man bei der Umsatzsteuer nicht mehr wählen:  Konto und Umsatzsteuersatz sind fest miteinander verbunden.
 
Bei der Vorsteuer ist keine Verprobung erforderlich. Deshalb kann man die Vorsteuer der beliebiger Vermögens- und Aufwandskonten auf einem Vorsteuerkonto erfassen und daher auch zulassen, dass man den voreingestellten Vorsteuersatz ändern kann.
 
Wenn man auch bei der Vorsteuererfassung eine feste Koppelung wünscht zwischen einem Vermögens- oder Aufwandskonto und einem bestimmten Vorsteuerkonto, dann kann man dies durch die im Programm vorgesehene Option "pVorsteuer" erreichen:
 
Dafür muss man dann in der ersten Zeile der Datei 'cobukas.par' an beliebiger Stelle ein "V" einfügen.
 
Ist diese Option nicht gesetzt (kein "V" in der Zeile vorhanden), dann kann man bei der Vorsteuer die Voreinstellung ändern: Die möglichen Optionen werden angeboten und die Auswahl kontrolliert.
 
 
3.  Kontenliste und Konten verwalten
 
 
 
Hier können Konten neu angelegt, geändert oder gelöscht und die gesamte Kontenliste in eine Datei ausgegeben werden.
 
Anlegen:  
 
 
 
Das Setzen der USt-VSt-Parameter wir kontrolliert entsprechend der Vorgaben in 222:  Die Umsatzsteuerkennziffer ...
 
 -  ist bei der Umsatzsteuerart 'K' immer '0'.
 
 -  Sie kann bei 'V' und 'U' im Rahmen der entsprechenden Vorgaben gesetzt werden.
 
Ändern:  
 
 
 
Kontonummer und Kontoart können grundsätzlich nicht geändert werden, was sicher leicht verständlich ist.
 
Die Kontobezeichnung kann immer geändert werden.
 
Der Anfangsbestand kann ebenfalls immer geändert werden. Ertragskonten können aber keinen Anfangsbestand haben.
 
Die UmsatzsteuerArt (K, U, V) kann nur dann geändert werden,
 
 -  wenn es sich um 'K' (Keine) oder 'V' (Vorsteuer) handelt, oder
 
 - wenn bei 'U' (Umsatzsteuer) noch keine Buchungen auf dem Konto vorhanden sind.
 
Die im Kontenplan bereits gesetzten Vorgaben der USt-VSt-Parameter werden kontrolliert: Die Umsatzsteuerkennziffer ...
 
 -  ist bei UmsatzsteuerArt 'K' immer '0'.
 
 -  kann bei 'V' beliebig verändert werden (im Rahmen der Vorgaben)
 
 -  darf bei 'U' grundsätzlich nicht mehr geändert werden (wegen des Ausweises von 'Umsatz je Steuersatz').

3.  Verwalten Aufbau Bilanz + GuV

 
 
 
Die Bilanz mit Aktiva und Passiva sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind eine übersichtliche, sprich verdichtete Zusammenstellung der Salden aller Konten.
 
Im Bereich 'Verwalten Aufbau Bilanz + GuV' legen Sie fest,
 
welche Konten auf welche Positionen verrechnet werden sollen und
 
wie die Ausgabe der Aktiva, der Passiva und der GuV aussehen soll:
 
Sie können Leerzeilen einfügen.
 
Sie bestimmen, in welcher Spalte (1, 2 oder 3 = ganz rechts) der Betrag ausgegeben werden soll.
 
Und Sie legen fest, auf welche der nachfolgenden Positionen der Betrag weiterverrechnet werden soll.
 
In der letzten Zeile müsste dann die Summe der Aktiva, die Summe der gleichgroßen Passiva beziehungsweise der Gewinn oder Verlust erscheinen.
 
 
Statt langer verbaler Ausführungen:  Schauen Sie sich diese Bildschirme im Beispiel an und schalten Sie dann um auf die Auswertung:  Schauen Sie sich die Ergebnisse an.
 
 
 
 
 
Sollten jetzt Fragen auftauchen, dann bitten wir, uns diese zuzusenden, um diese Anleitung gezielt zu erweitern.
 
 
Hinweise:

4.  Verwalten Benutzer

 
 
 
Um einen neuen Benutzer einrichten zu können, muss mindestens ein Benutzer schon vorhanden sein. Denn man muss auf einem Set der drei Dateien 'cbk3plan', 'cbk3jour' und 'cbk3ausw' aufsetzen.
 
Deshalb sind in das Verzeichnis 'daten' auf jeden Fall die drei Dateien 'cbk3plan.000', 'cbk3jour.000' und 'cbk3ausw.000' zu kopieren. Diese Dateien sind völlig leer.
 
Wer einen völlig neuen Benutzer einrichten will, muss auf dem leeren Set 'cbk3plan.000', 'cbk3jour.000' und 'cbk3ausw.000' aufsetzen, das heißt den Benutzer '000' laden.
 
Wer den Kontenplan ('cbk3plan.kng') und die Auswertunganweisungen ('cbk3ausw.kng') eines bereits vorhandenen Benutzers übernehmen will, lädt diesen Benutzer.
 
Danach gibt man im Modul '241 Erzeugen neuen Benutzer' eine neue, eineindeutige Benutzerkennung ein und auch einen neuen oder geänderten Benutzernamen. Letzteres ist nicht zwingend. Die Datei 'cbk3jour.kng' wird als leere Datei angelegt. Es wird ein Buchungsjahr fixiert: Es wird das nächste Jahr eingesetzt.
 
 Nach dem Einrichten eines Benutzers kann dieser aufgerufen werden (Neustart des Programmes), um gegebenfalls noch folgende Änderungen vorzunehmen:
 
1. Das Buchungsjahr ändern - wenn gewünscht.
 
2. Die Anfangsbestände der Bestandskonten sind noch die des Vorjahres.

Buchen Belege

 
 
 
Die Eingabe der Belege ist weitgehend selbsterklärend.
 
Datum und Belegnummer sind immer "parallel". Das heißt, eine freie Belegnummer kann nur mit einem Datum eingegeben werden, dass nicht kleiner ist als das Datum der vorhergenden und nicht größer als das Datum der nachfolgende Buchung ist.
 
Die Belegnummer kann verändert werden durch Funktionstasten für 100er - 10er - 1er ( Anfang-Ende / Seite auf-ab / Zeile auf-ab )
 
Die Datumseingabe erfolgt durch Funktionstasten für Jahr - Monat - Tag ( Anfang-Ende / Seite auf-ab / Zeile auf-ab )
 
Die Buchungszeile, die Umsatz- oder Vorsteuer ausweist, folgt immer der Zeile, aus der der Steuerbetrag stammt. Dies ist eine Neuerung.
 
Sollten alte Buchungen geändert werden müssen, wird dieser Zusammenhang dann zum Problem, wenn mehrere Steuerbeträge zu einem Betrag zusammengefasst wurden. Solange es sich nur um einen Steuerbetrag handelt, kann durch Zeilentausch die Steuerzeile an die zugehörige Kontozeile herangeführt werden.
 
Von rechtswegen dürfte dieses Problem aber nicht auftreten. Oder?
 
Bei einem Konto mit Umsatzsteuer darf kein Betrag eingegeben werden, der ohne Umsatzsteuer zu verbuchen ist. Sonst ist eine Verprobung nicht möglich. Deshalb springt die Eingabe nach Eingabe der Kontonummer auch sofort auf das Betragsfeld und zwar - als Voreinstellung - auf die Habenseite.
 
Bei der Vorsteuer kann man diese Kopplung auch erzwingen, wenn man in der Parameterzeile (= erste Zeile) der Datei 'cobukas.par' (im Verzeichnis 'config') ein 'V' anhängt. Dies ist eine Neuerung.
 
Achtung:  Wenn Sie ein Konto mit und -ohne- Vorsteuerbuchungen benutzen, wie zum Beispiel 'Rohstoffe' im Industriekontenrahmen, dann dürfen Sie diese Option nicht setzen, weil Sie beim Verbrauch von Rohstoffen (Abnahme des Lagers) die Mehrwertsteuerkennziffer auf '0' setzen müssen. Wenn die Option 'V' gesetzt ist, dann ist keine Änderung der Kennziffer möglich (feste Kopplung).

Belegvorlagen

 
Es können auch Belegvorlagen eingelesen werden und zwar nachdem Belegnummer und Belegdatum gesetzt worden sind. Diese Vorlagen können beliebig verändert werden.
 
Nach Aufruf von '3 Buchen' gibt man Belegnummer und Belegdatum ein. Wenn der erste Tastendruck im nächsten Feld 'Beleggrund' (F5) ist, muss der Dateiname für die Belegvorlage eingegeben werden.
 
Der Beleg wird eingesetzt und kann beliebig bearbeitet werden. Selbst der Beleggrund kann noch verändert werden. Der Cursor steht direkt hinter dem Beleggrund. Ein Schritt rückwärts und Sie können zum Beispiel Monatsangaben an Ende des Beleggrunds ergänzen.
 
Die Belegvorlagen sind Belege aus dem Journal, die einfach mit einem Editor in einer Datei im Verzeichnis 'vorlagen' abgelegt werden. Das Programm erkennt das Ende des Belegs an der letzten Zeile:  Am Anfang dieser Zeile muss stehen:  -1.
 
Ist die Papierversion ein Eigenbeleg, der ausgedruckt wird, dann kann man den Namen der VorlagenDatei im Kopf des Belegs vermerken.

Auswerten Buchführung

 
 
 
Diese vier Module sind implementiert:
 
1  Stichtag der Auswertungen
 
2  Journal
 
3  Saldenliste + Kontoauszüge
 
4  Bilanz und GuV-Rechung
 
Die Bedienung ist selbsterklärend. Hinweise auf notwendige Erklärungen werden gerne gesehen.
 
Ein Hinweis noch: Für die GuV-Rechnung benötigen Sie viele Zeilen:
 
 

Übernahme alter Dateien

 
Bei alten Dateien aus dem Windows-Umfeld habe ich in den drei Dateien 'cbk3buch','cbk3plan' und 'cbk3ausw' Stellen gefunden, die dort nicht (mehr) hineingehören und einfach nur mit einem Editor weggelöscht werden müssen. Arbeiten Sie immer mit Kopien der alten Dateien und neben Sie die Dateien unseres Musterfalles 'L30' zum Vorbild. Bei Dateien aus dem DOS-Umfeld gibt es dies nicht.
 
Wie oben bereits erwähnt, muss von den drei Dateien 'cbk3buch','cbk3plan' und 'cbk3ausw' nur 'cbk3buch' umgesetzt werden:
 
Kopieren Sie die alten Dateien in das Verzeichnis <ihrVerzeichnis-buchen>/daten.
 
Gehen Sie in das Verzeichnis <ihrVerzeichnis/buchen/daten> und rufen Sie auf:
 
rbwj
 
Die Kennung der alten Datei eingeben und - fertig:
 
Die neue Datei heißt 'cbk3jour.<kng>
 
Das Buchungsjahr ist nicht fixiert. (zweite Zeile: '0') "
 
Das Datum ist geändert:  Die Jahreszahl ist vierstellig.
 
Wenn die Dateien aus dem DOS-Umfeld stammen, dann müssen Sie diese wegen des anderen Zeichensatzes noch umsetzen mit
 
p2i <name der datei>
 
Wenn Sie den Benutzer jetzt laden und die Aktiva, Passiva oder GuV Auswertung aufrufen, haben Sie keine Gesamtsumme. Das liegt daran, dass in den Auswertungsanweisungen die Zwischensummen der dritten Spalte nicht weiterverrechnet werden. (Das hört sich schlimmer an, als es ist.)
 
Gehen Sie in das Modul '23 Verwalten Aufbau Bilanz + GuV'. Wählen Sie der Reihe nach alle drei Auswertungsbereiche (Aktiva, Passiva, Guv) und suchen Sie dort jeweils die Zeilen, in der unter 'Spalte' ('Sp') eine '3' eingetragen ist.
 
Sie werden feststellen, dass dort als Verrechnungsposition (Ver) eine '0' eingetragen ist, das heißt, 'keine Verrechnung'. Das alte Programm hat dies erledigt oder auch nicht, je nachdem wie man einen bestimmten Schalter gesetzt hatte.
 
Diese neue Version hat den Schalter nicht und benötigt daher die Angabe der Verrechnungsposition, die im allgemeinen '990' ist, die letzte Zeile in der Aufstellung.
 
Achtung: In der letzten Zeile '990' muss hinter der '3' die '0' stehen bleiben, denn diese Gesamtsumme wird ja nicht weiterverrechnet.
 
Noch eins: Im Originalprogramm war die jeweilige Überschrift, also zum Beispiel 'B I L A N Z   A K T I V A' im Programmcode untergebracht. Das kann man genausogut - wie alles andere dieser Auswertung auch - in den Auswertungsanweisungen (der Datei 'cbk3ausw') unterbringen. Sie müssen dies also auch noch ergänzen. Siehe Musterfall 'L30'.
 
Wenn Sie viele alte Dateien in diesem Punkt ändern müssen, dann können Sie die Arbeit mit dem Editor schneller erledigen, in dem Sie aus 'cbk3ausw.L30' die Zeilen herüberkopieren an die richtige Stelle.

Zum Kernverständnis von Cobukas



  Benutzer   = identitätsstiftend, wird durch die Kennung '.kng' der Dateinamen
               definiert, immer nur bezogen auf einen Abrechnungszeitraum:
               Der "gleiche" Benutzer im nächsten Abrechnungszeitraum (meist ein
               Jahr) ist ein anderer Benutzer im Sinne des Programmes und hat
               entsprechend auch alle drei Dateien (siehe unten) neu.


  Beleg      = rein interne Datenstruktur


  Journal    = die Sammlung aller Belege,

               abgelegt in 'cbk3jour.kng' (vormals: cbk3buch.kng)


  Kontenplan = die Sammlung aller zugelassenen Konten mit ihren spezifischen
               Parametern

                   sowie - am Anfang der Datei -

               die Sammlung der benutzerspezifischen Parameter wie
                 - Benutzername,
                 - Konten für spezifische Salden,
                 - Passwort,
                 - Buchführungsart (obsolet: nur Doppelte Buchführung),
                 - umsatz- und vorsteuer-relevante Angaben

               abgelegt in 'cbk3plan.kng'


  Auswertungsplan
             = Die Struktur der Auswertungen der Konten nach
                 - Aktiva,
                 - Passiva,
                 - GuV

               abgelegt in 'cbk3ausw.kng'


  Auswertungziele, weitere (neben Aktiva, Passiva, GuV)
             = Konten,
               Saldenliste

  

Einführungen in Rechnungswesen und Doppik

 
Auf dem Server des FSuB e.V. finden Sie folgende Einführungen:
 
Informationen bitte an: 
 
 •         "Hans-Josef.Heck  (wo)  wissenschaffen-und-handeln.de"