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Anforderungen an Standard-Thin-Clients unter Linux
 
Die theoretische Untergrenze soll hier erst gar nicht angeführt werden. Ein sinnvoller X-Terminal-Thin-Client besitzt - laut LTC-Projekt - einen 486DX66 und 32 MB Hauptspeicherplatz. Laut dem Göttinger Projekt genügen 16MB und eine 2MB-Grafikkarte mit einem 15-17"-Monitor, um bereits ein gutes und zügiges Arbeiten unter einer grafischen Oberfläche zu ermöglichen.
 
Fazit der Universität Göttingen: Trotz anspruchsvoller und intuitiver grafischer Oberfläche und größeren Anwendungen wie dem Büro-Paket Staroffice und dem Browserpacket Netscape, genügt die beschriebene Hardwarekonfiguration, die unter einem neuren NT als hoffnungslos veraltet gilt und langsam verschrottet werden müßte. Diese Kombination aus KDE, Netscape und StarOffice ermöglicht ein ähnliches Arbeiten wie unter Windows, mit dem Vorteil, daß die Programme zentral verwaltet und konfiguriert werden können. Im universitären Bereich lohnt es sich, bei Software auch Wege jenseits der ausgetretenen Pfade zu beschreiten. Gerade bei der notorischen Finanzknappheit der öffentlichen Einrichtungen stellt Linux eine mehr als brauchbare Alternative dar.
 
Bei der Verwendung von älterer Hardware sollte darauf geachtet werden, dass die Komponenten der Thin-Clients möglichst identisch sind. Dies gilt vor allem auch für die Grafikkarte. Denn wenn jeder Rechner andere Gegebenheiten aufweist, vergibt man einen Teil des Zeitgewinns, der aus der nunmehr zentralen Verwaltung resultiert, weil man ja dann unterschiedliche Konfiguration für die unterschiedlichen Thin-Clients schaffen muss.
 

 
Ergänzende Hinweise bitte an:    Hans-Josef Heck     -  hjh"@antispam at"mail.fsub.de