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Liebe Kollegen,
das was wir uns schon immer vorgestellt haben, die Kontrolle über das
Terminal unserer Schüler (Kiosk-Modus) nebst Aufschaltmöglichkeit (VNC =
Virtual Client Network) soll es nach der ComputerZeitung vom 17.02.03
(Seite 13) jetzt in KDE 3.1 geben, seit Ende Januar. (hjh)
Das Modul heißt KDE Desktop Sharing und ist Bestandteil der KDE3.1
ausführliche Dokus sind bei der kde.org
Habe am Wochenende auf meiner Suse 8.1 das KDE3.0 gegen KDE3.1 ausgetauscht, um
das mit dem remote Bildschirm auszuprobieren. Die Dateiein holte ich mir
direkt von KDE, installierte nach KDE Anleitung und siehe, ich kann mein KDE
über jeden VNC-Viewer ansteuern.
Einziges Problem: Das KDE-Paket direkt von KDE ist nicht auf Suse optimiert,
daher ist jetzt jetzt der Anmeldebildschirm wieder etwas anders. Wenn ich ihn
versuche über das KDE Zentrum wieder umzumodeln erhalte ich irgendeine
Fehlermeldung wegen eines fehlenden Bildes, ich hab mir aber diese Problem
noch nicht näher angeschaut.
Und nun zu meiner Erfahrung mit der VNC unter KDE. Läuft bestens für
Adminstrationszwecke z.B. mit Yast (doch dafür gibt es doch eh WEBMIN), aber
wenn ich auf einen Client zugreife, muss dieser Client die Verbindung erst
akzeptieren, bevor es funktioniert. Um Schülern zu helfen kein Problem, um sie
zu "Überwachen" eher schlecht, dann sie können die Verbindung ohne Probleme
verweigern oder kappen. Trotzdem nur zu empfehlen.
Es gibt viele Kollegen, die das Überwachen nicht für korrekt halten.
Insofern ist die Konzeption also genau richtig. (hjh)
Folgendes müsste funktionieren, habe ich aber noch nicht ausprobiert:
Loginmaske von mwm. Nach dem Login KDE nicht mehr starten lassen. Per
Shellscript vncserver ( mit -alwaysshared) und dann vncviewer starten (in
$HOME/.vnc/xstartup muss als Desktop kde eingetragen sein). Der lokale User
sollte nun den KDE-Desktop innerhalb des lokalen vncviewer sehen und bedienen
können.
ja, aber vnc ist doch unschön träge, genau wie M$ Terminalserver ;-)
VNC ist nur träge, wenn man einen KleinWeich-Desktop zieht. Ich setze es
täglich auf einem PIII-700MHz mit SUSE 8.1 ein um den Desktop zu
exportieren und auf meinem Hauptarbeitsrechner zu bedienen.
Ich merke keinen Unterschied zum lokalen arbeiten :-) Netzwerk ist
100Mbit.
Damit kann man sich bei Kenntnis des Passwortes (läßt sich
automatisieren und verschlüsseln) dann von einem anderen Rechner dazu
schalten. Die KDE-Version wäre somit egal.
Was fehlt wäre aber das zeitweise Abschalten der Desktops, wenn ich die
ungeteilte Aufmerksamkeit der Schüler z.B. an der Tafel haben möchte.
Theoretische Überlegung:
Angenommen der Lehrer hat Rechte auf die Displays der Schüler (Xauth oder
xhost) - das ist relativ einfach machbar, dann kann er ein z.B. ein
schwarzes fullscreen-Fenster ohne closebox auf die Schirme knallen. oder
überall ein xlock starten und später wieder killen.
Das halte ich für eine sehr wichtige Funktion, vor allem dann, wenn
Rechnerarbeitsplatz und "normaler Arbeitsplatz" der Schüler nicht getrennt
sind (klassisch Anordung in Reihen hintereinander).
Die KDE-Entwickler müssten etwas einbauen, was die Desktops auf ein
Netzwerkkommando hin aktiv/inkativ schaltet.