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Update-freundliches Linux-Schulnetz
 
mit Fern- und Windows-Anbindung
 
 
 
Eine einzige DVD mit freier Software versorgt ein Schulnetz . . .
 
und die Home-PCs der Lehrer und Schüler
 
 
In der VHS-Düsseldorf - Abteilung Schulische Weiterbildung - können junge Erwachsene im zweiten Bildungsweg den Haupt- oder mittleren Schulabschluß erwerben. Die Unterrichtsfächer 'Informatik' und 'Mathematik' sowie PC-Grundkurse und ein Elearnig-Projekt erforderten eine zuverlässige und einheitliche Hard- und Softwareausstattung für drei Unterrichtsräume mit zentraler Dateiablage und Internetzugang.
 
50 PCs (4 bis 6 Jahre alt) standen zur Verfügung, jedoch keine Mittel für eine regelmäßige Software- und Systemwartung. Zum Glück stellte sich heraus, dass der Unterricht zu 95% mit freier Software durchgeführt werden kann. So wurde aus der Not eine Tugend:
 
Die gesamte Schulsoftware wurde auf einer GNU-Linux Live-DVD zusammengestellt. Damit wurden gleich drei Probleme auf einfachste Weise gelöst:
 
a) Eine Kopie der DVD liegt auf einem zentralen Server, von dem alle (inzwischen plattenlosen) Arbeitsplätze Betriebssystem und Anwendungen starten. Damit ist die Einheitlichkeit der Benutzeroberfläche aller Rechner dauerhaft sichergestellt - trotz teilweiser unterschiedlicher Hardware. Mühsame und fehlerträchtige Einzelinstallationen entfallen.
 
b) Das Kollegium und interessierte Schüler können den "Schulrechner" auf einer DVD "mit nach Hause" nehmen (GPL!) und diese im Live-Mode nutzen oder auf ihrem Rechner dauerhaft installieren.
 
c) Muss die Software gewartet oder ergänzt werden, führt der Beauftragte ein Remastering der DVD durch. Da es sich um eine Debian/Kanotix-basierte Distribution handelt, muss er sich nur um Paketauswahl und Benutzeroberfläche kümmern. Auf Besonderheiten von Schulnetz und -hardware muss er dabei keine Rücksicht nehmen. Mit der Aktivierung einer Kopie dieser DVD auf dem Server sind alle Arbeitsplätze sofort auf dem gleichen neuesten Stand.
 
Wie funktionieren die zentrale Speicherung und die gelegentlich benötigten Windows-Anwendungen ? Zwei weitere Server und ein paar wenige Scripte regeln das. Ein Linux-Server mit Samba (Fileserver) und dem xampp-Paket (Web- und Datenbankserver) bieten Dateiablage, internes Wiki und Lernplattform. Ein Win-2003 Terminalserver ist - mittels rdesktop - für jeden Arbeitsplatz erreichbar. So entfällt auch hier die mühevolle Installation und Pflege der Anwendungen auf vielen einzelnen Rechnern.
 
Weitergehende Informationen sind zu finden unter
 
  andreassprenger.de/konzept
 
Autor:  Andreas Sprenger
 
 

 
Ergänzende Hinweise bitte an:  Hans-Josef Heck     -  hjh"@antispam at"mail.fsub.de