Die meisten Bildungseinrichtungen arbeiten zur Zeit mit
MS-Windows-Betriebssystemen. Dies beruht leider nicht auf einer bewußten,
eigenen Entscheidung.
Die Zahl der Schulen, die sich neuerdings für Linux entscheiden,
wächst täglich. Die Gründe sind:
Die Zeitaufwand für die Verwaltung des Systems ist wesentlich
geringer.
Die Kosten sind wesentlich geringer.
Man ist herstellerunabhängig und nicht den Markt- und
Machtgelüsten einer einzelnen Firma ausgeliefert, der sich sehr darum
bemüht, die Vereinbarkeit anderer Programme mit seinen Betriebssystemen
zu untergraben.
Das einzige was Sie hindern könnte,
ganz auf
Linux umzusteigen, wären branchenspezifische Programme, die es nur
unter MS-Betriebssystemen gibt. In diesem Falle kann man aber einen
Windows-Server in die Linux-Rechnerwelt mit einbinden.
Linux bietet gegenüber den MS-Betriebssystemen entscheidende Vorteile.
Linux ist ein Mehrbenutzersystem mit einer Entwicklungszeit von
mehr als 30 Jahren.
GNU/Linux und Unix sind an Universitäten groß geworden - gestern (Unix
seit 1969) und heute (Linux, das freie Unix). Diese Entwicklung bürgt für
ein solides Fundament und für Qualität.
Linux ist stabil und besitzt eine professionelle Softwarewelt mit einem
unübersehbar großem Fundus an kostenfreier, von Profis
entwickelter Software.
Mit Linux kann man Rechner und Netzwerke optimal verwalten. Dies spart
uns viel Zeit.
Linux ist ein offener Standard, also herstellerunabhängig.
Auch Oberflächen gibt es, die wie Windows arbeiten und besser. Sie
brauchen also alte Gewohnheiten nicht aufzugeben.
Die Abhängigkeit vom MS-Betriebssystem hat leider den Nachteil, daß
die meisten Schulen Systemsoftware und meist auch die Anwendungssoftware
bezahlen müssen. Abhilfe kann sein,
in Linux-Netzwerken leistungsgleiche Programme anderer Hersteller zu
benutzen,
die Software in eine betriebssystemunabhängige Sprache zu portieren
oder - sofern dies (noch) nicht möglich ist -
eines Applikationsserver mit einem MS-Windows-Betriebssystem in das Netzwerk
einzubinden.